Birke

Aus den frischen Blatttrieben der Birke wird bei Liflore ein Pflanzen-Extrakt gewonnen, der unter anderem Gerbstoffe, Mineralien und Flavonoide enthält, die den Haarwuchs fördern und Haare sowie Haarboden stärken.

Von heller Kraft durchdrungen

Mit ihrer glatten, silbrigweissen Rinde, den feinen Ästen und den fröhlich im Wind wirbelnden Blättern wirkt die Birke freundlich, hell und einladend. Die Basis des Stamms kann noch so knorrig und dunkel sein, je höher man schaut, wird der Baum leichter und lichter, bis er sich fast in Licht auflöst.

Die rhombenförmigen Blätter hängen an dünnen elastischen Ästen und schimmern und flimmern wie Pailletten im Wind. Sie sind immer in Bewegung und geben dem Baum eine fedrige Leichtigkeit. Wer einmal gesehen hat, wie mühelos eine Birke mit dem Sturm tanzt, sich hin und her wiegt ohne je abzubrechen, kann in ihr einen Lehrmeister für den Umgang mit schwierigen Zeiten erkennen.

Die Birke stellt keine grossen Ansprüche an Boden oder Klima. Als Pionierpflanze wächst sie schnell, ob am extremen Standort im Gebirge bis zum feuchten Moorgebiet.

Reinigung & Schutz

Die lichte Birke war ein wichtiger Ritualbaum für unsere Vorfahren. Besen aus Birkenreisig waren nicht nur praktisch, sondern wurden zum Reinigen der Flächen vor Ritualen oder kleinen Zeremonien verwendet. Mit Birkenrinde und -zweigen wurde vor allem im Frühjahr an Samhain geräuchert, da der Baum für die Kräfte des Neubeginns, der Reinigung und des Frühlings steht. (1)

Dafür sollte man aber keine Rinde und Zweige von einem lebendigen Baum nehmen. Es reicht, dafür vom Wind abgebrochene Äste oder Rindenstücke von toten Bäumen zu verwenden. Das Entfernen von Rinde von einem lebendigen Baum kann diesen schwer verletzen oder eingehen lassen.

In manchen Saunas gibt es noch heute Birkenaufgüsse, bei denen man sich und seinen Partner mit frischen Birkenzweigen abklopft. Das erhöht die Durchblutung der Haut und geht wohl auf den alten Glauben zurück, nachdem ein Schlag mit Birkenzweigen ein Jahr lang Schutz vor Krankheiten gewährt. (2)

Gutes fürs Haar

Die rotbraunen Zweige der Birke, die sich sanft und elegant im Wind wiegen, erinnern mich etwas an kräftiges, gesundes Haar. Und so scheint es nicht verwunderlich, dass sich Birkenblatt-Extrakt hervorragend gegen Schuppen, Haarausfall und zur allgemeinen Haarpflege eignet. (3)

Frische Birkenblätter, im Frühling gesammelt, sind reich an Flavonoiden, Gerbstoffen, Mineralien und Vitamin C. Diese Inhaltsstoffe beruhigen irritierte Kopfhaut, hemmen Entzündungen, helfen bei schnell fettenden Haaren und sind wirksam gegen die Bildung von Schuppen. (4)

Der Birkenbaum kann selbst unter schwierigsten Bedingungen enorme Wachstumskräfte entfalten. Ein Teil dieser Energie scheint sich auch auf den Birkenblatt-Extrakt zu übertragen. Vor allem die Inhaltsstoffe Vitamin C und Mineralstoffe fördern den Haarwuchs, können bei Haarausfall helfen und kräftigen das Haar und den Haarboden.

Weiss als Strategie

Für die Biodiversität ist die Birke sehr wertvoll. Sie ist nach der Eiche und den Weiden der Baum, der den meisten Tieren Nahrung und Lebensraum spendet. Bis zu 400 Arten von pflanzenfressenden Tieren können von ihr leben. Man kann auf einer Birke also fast immer eine spannende Entdeckung machen.

Die weisse Rinde ist nicht nur einfach schön, sondern hat auch einen Zweck. Durch den weissen Farbstoff Betulin schützt der Baum aus dem Norden seine Rinde vor dem Auftauen an sonnigen Wintertagen. Würde nämlich die Rinde auftauen und in der Nacht wieder einfrieren, käme es zu gefährlichen Frostrissen. Damit die Rinde auch wirklich immer weiss bleibt und nicht durch Algenbewuchs, Flechten oder Staub ihre reflektierenden Eigenschaften verliert, schält sich der Baum alle Jahre und macht Platz für eine makellos weisse Schicht neuer Baumrinde. (5)

Birke bei Liflore

Die wertvollen Extrakte der Birkenblätter für kräftiges, weiches Haar und zur Stärkung des Haarbodens finden sich in folgenden Liflore Produkten:

FÜR SCHÖNES HAAR:

FÜR MÄNNER:

 

Quellen

(1) Treewisdom, Jacqueline Memory Paterson, 1996
(2) Hecken, Peter Kurz, Michael Machatchek, Bernhard Iglhauser, 2001
(3) Hydrolate, sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwässer, Ingrid Kleindienst-John, 2018
(4) Naturkosmetik, Pia Hess, 2011
(5) Bäume und ihre Bewohner, Margot und Roland Spohn, 2016